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Trekkingrad FranceZWISCHEN HIMMEL UND MEER 6-tägige Radwandertour durch die Camargue und ihre einzigartige Naturlandschaft

Rosafarbene Flamingos, weiße Wildpferde und bullige, schwarze Stiere. Lagunen, Salzwiesen, Reisfelder, ausgedehnte Sumpfgebiete und kilometerlange Sandstrände. Das Mündungsgebiet der Rhône, das sich über 150.000 ha im Südwesten der Provence erstreckt, ist eine einzigartige Naturlandschaft mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt sowie einem starken Charakter. Auf dieser 6-tägigen Radreise entdecken wir die Camargue mit all ihren Facetten auf die sanfte und ruhige Art. Wir lassen uns mal über Deiche, mal entlang der kilometerlangen Sandstrände dahingleiten. Kanäle, Sümpfe und Lagunen säumen unseren Weg. Die rosa-schillernden Flamingos sind die emblemastischten Vertreter der reichen Tierwelt, die wir hier zu Gesicht bekommen: Zwischen April und September tummeln sich hier 15.000 Paare. Von der alten Römerstadt Arles aus erkunden wir zunächst den östlichen Teil der Camargue, um dann über Saintes-Maries-de-la-Mer und Aigues Mortes in Arles den Kreis wieder zu schliessen. Neben den Naturschauspielen steht auch Kultur auf dem Programm: Pferdezucht, die Gewinnung des Fleur de sel oder der Camarguestierkampf. Und natürlich kommt hier, zwischen Himmel und Meer, auch die Kulinarik nicht zu kurz: Wir werden mit einer köstlichen Mischung aus Land- und Meeresfrüchten verwöhnt.

Selbstgeführte Tour : ab 655€ - Details Dauer : 6 Tage | Levels : Zufriedenheit der Reisenden : - 0 bewertung
0033 458 140 445 Unser Team steht Ihnen gern für weitere Informationen und Beratung zur Verfügung: Montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr oder jederzeit per E-Mail.
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Diese Tour ist für E-Bikes geeignet

Höhepunkte

  • Eine sorgfältig ausgearbeitete Route zwischen Himmel und Meer, durch das Herz der Camargue
  • Die natürliche Schönheit und Intensität einer einzigartigen Küstenlandschaft und ihrer Bewohner
  • Das mediterrane Klima, das in der Nebensaison besonders angenehm ist.

Tourbeschreibung

Bemerkungen

  • Diese Radreise wird auf 3 Anforderungsniveaus angeboten (siehe Erklärung links): 1, 2 oder 3 Räder
  • E-Bike Miete möglich
  • Auch als Tour speziell für Familien buchbar
  • Für ein individuelles Gruppenangebot kontaktieren Sie uns bitte direkt
  • Auch als 3- oder 4-tägige Tour buchbar

Tag 1: Arles - Salin de Giraud

Tourstart: Treffpunkt mit dem Gepäcktransport ist am Bahnhof von Arles an Tag 1 um 10 Uhr morgens. Auf Wunsch können wir für Sie ein Hotel für die Vornacht reservieren.

Unsere Radreise beginnt in Arles, der malerischen Römerstadt des Südens par excellence. Ein paar Pedalumdrehungen reichen aus, um die Stierkampfarena zu erreichen: Mekka des Stierkampfes und architektonisches Zeugnis der glorreichen Vergangenheit der Stadt. Über schmale Strassen verlassen wir die Stadt und befinden uns schon bald in ländlicher Umgebung. Es geht in Richtung Süden zum Etang de Vaccarès, eine der grössten Salzwiesen des regionalen Naturparks Camargue. Hier bietet uns das Centre de la Capelière die erste Gelegenheit, die Fahrräder abzustellen. Wir entdecken zu Fuß auf schmalen Wegen die typischen Sansouires (Feuchtgebiete) und Schilfgürtel der Gegend. Einige Kilometer weiter stossen wir auf die Ruinen der ehemaligen königlichen Saline von Badon. Der letzte Teil des Tages führt uns dann endlich ans Meer! Und für diejenigen, die noch nicht genug Kilometer in den Beinen haben, bieten wir ausgehend von Salin de Giraud eine Schleife zur Domaine de la Palissade an. Die Mäander der Rhône und die Einbrüche des Meeres haben aus diesem Stück Land das grösste Flussdelta Westeuropas gemacht. Es besteht aus Süß- und Brackwasser- sowie Feuchtgebieten, Lagunen und Salzwiesen, und ist ein privilegierter Lebensraum für nicht weniger als 67 geschützte Vogelarten.

Distanz: ca. 45 km
Option Domaine de la Palissade: ca. 15 km

Tag 2: Salin de Giraud - Saintes Maries de la Mer

Wir beginnen diesen Tag damit, weiter in das Herz der Salzwiesen einzudringen. Heute werden uns die Deiche durch den Tag führen. Das Wasser wechselt je nach Salzkonzentration seine Farbe, von blau über schwarz bis rosa. Der Fangassier-Etang ist für uns von besonderem Interesse: Es ist die einzige Brutstätte von Flamingos in Frankreich. Für die Fittesten unter uns beginnt der Tag mit dem alten Leuchtturm von Faraman und seinem Strand. Sein schwieriger Zugang verleiht ihm einen ganz besonderen Charme, ein Gefühl wie am Ende der Welt. Eine Salzwiese folgt heute der nächsten, und je weiter wir vordringen, desto mehr ergreift uns die hier so besondere Mittelmeeratmosphäre. Je nach Jahreszeit haben wir Gelegenheit, das kühle Nass zu geniessen oder einfach an den Stränden zu entspannen. Für Drachenliebhaber bietet der berühmte Strand von Beauduc seine windige Showund perfekte Bedingungen! unsere letzte Station ist der Leuchtturm von Gacholle, der Ausgangspunkt für Wanderwege zur Entdeckung der Sansouires und einiger geschützter Lagunen. Wir beenden den Tag in Saintes Maries, wo unser Hotel auf uns wartet.

Distanz:
Niveau 1: ca. 30 km
Niveau 2: ca. 40 km
Niveau 3: ca. 50 km

Tag 3: Saintes Maries de la Mer - Sylvéréal

Heute stehen die Wildpferde der Camargue im Rampenlicht! Wir radeln von Saintes Marie aus in Richtung Norden, auf schmaler Straße, die an den Etang impérial grenzt. Ziemlich schnell kommen wir in Sichtweite des Mas de Cacharel, dem Ausgangspunkt für Reittouren im reinsten Camargue-Stil. Diese schöne Residenz wurde 1952 als Drehort für den unvergesslichen Film "Crin Blanc" genutzt. Hier verlassen wir die Straße und begeben uns auf den Pfad der fünf Schluchten (cinq gorges), einen breiten Touristenpfad, der uns sanft zu einem weiteren bemerkenswerten Ort führt: dem Landgut Méjanes. Der Park war im 13. Jahrhundert eine befestigte Residenz der Templer und umfasst 150 Hektar Land, das vollständig dem Reisanbau in der Camargue gewidmet ist. Das ist genug, um ein wenig mehr über eines der Wahrzeichen des Terroirs der Camargue zu erfahren. Pferde leben in Halbfreiheit auf bestimmten Teilen des Gutes, ebenso wie die Stiere, deren Hörner bei uns einiges an Respekt hervorrufen. Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung der kleinen Rhône, an der wir eine Weile entlang bis zum Château d'Avignon fahren. Dieses Zentrum für zeitgenössische Kunst öffnet seine Türen für einen einfachen Besuch des Parks oder für eine Besichtigung seiner Sammlung. Übernachting in unserer Unterkunft in der Nähe des Petit Rhône.

Distanz:
Niveau 1: ca. 20 km
Niveau 2 und 3: ca. 40 km

Tag 4: Sylvéréal - Aigues Mortes

Uns erwartet heute ein Tag voll ländlich-wilder Schönheit. Wir beginnen ihn auf einer kleinen, von Stierherden gesäumten Straße, die ruhig grasen. Beim Anblick dieser majestätischen Tiere können wir die Leidenschaft und den Platz, den der Stierkampf in der Camargue-Kultur einnimmt, besser verstehen. Weiter entlang unserer Route erwartet uns der Höhepunkt des heutigen Tages: das Scamandre-Naturschutzgebiet. Es handelt sich um ein ausgedehntes Feuchtgebiet am Rande des gleichnamigen Etangs, in dem Kraniche und Ibis Zuflucht gefunden haben, aber wir könnten auch auf einige Cistudes (Schildkröten) stoßen. Wir entdecken das Gebiet über angelegte Naturpfade und Fußgängerbrücken. Der letzte Abschnitt des Tages führt uns zum Rhonekanal bei Sète. Wir werden seine Deiche nutzen, um in aller Ruhe die Stadtmauern von Aigues zu erreichen, dessen Liebesgeschichte mit dem Salz bis in die Jungsteinzeit zurückreicht.

Distanz: ca. 30 km

Tag 5: Aigues Mortes - Franquevaux

Nach der obligatorischen Besichtigung der Altstadt von Aigues Mortes und ihrer Türme beginnen wir mit einer Rundfahrt zur alten Festung Peccais (für die Fittesten unter uns)! Wahrscheinlich auf einem älteren Gebäude aus dem 14. Jahrhundert erbaut, wurde die heutige Festung, von der nur noch Ruinen übrig sind, um 1560 in Auftrag gegeben. Sie diente der Kontrolle der benachbarten Saline und Kanäle und damit dem Schutz der Salzproduktion. Zurück in Aigues Mortes fahren wir nun in Richtung eines weiteren Turms: dem Carbonnière-Turm, dessen Mautgebühren die Geldbörsen vieler Reisender aus dem Mittelalter leerten. Wir betreten nun die Camargue Gardoise (Département du Gard). Entlang der schmalen Straßen und Wege entdecken wir nun die ländliche Idylle der Camargue. Die Alleen und schattigen Kanäle laden zum Spazieren ein. Hier wird auch Weinbau betrieben, dessen Spezialität der vin des sables, oder vin gris, ist. Schließlich erreichen wir den Weiler Franquevaux und seine alte Abtei, in der wir übernachten werden. Übernachtung bei Problemen der Verfügbarkeit in Saint Gilles.

Distanz:
Niveau 1 und 2: ca. 25 km
Niveau 3: ca. 50 km

Tag 6: Franquevaux - Arles

Nach einer gut-klösterlichen Nachtruhe verlassen wir die Abtei Franquevaux über einen Deichweg entlang des Kanals, der Sète mit der Rhone verbindet. Eine schmale, asphaltierte Straße führt uns weiter vorbei am Château d'Espeyran. Nach und nach verlassen wir die Welt der Sümpfe, Kiefernwälder und Salzwiesen und kehren in eine trockenere Umgebung zurück. Kurzer Halt in der Kleinstadt Saint Gilles, die uns mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern verführen wird. Die Besichtigung Ihrer Abteikirche, die zum UNESCO-Welterbe gehört, ist ein Muss. Saint Gilles war in der Tat einer der wichtigsten Wallfahrtsorte des Christentums im 12. Jahrhundert, gleich nach Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Wir überqueren ein letztes Mal die kleine Rhone und verlassen Saint Gilles. Auf dem letzten Stück unserer Radwandertour folgen wir einer Landstraße in Richtung Arles. Eine letzte Brücke und nous voilà zurück in Arles, wo wir unsere Tour auf einer der vielen Caféterrassen der Altstadt genüsslich ausklingen lassen können.

Distanz: ca. 35 km

Ende der Tour: Die Tour endet am Bahnhof von Arles gegen 15 Uhr. Auf Wunsch können wir für sie eine zusätzliche Nacht vor Ort buchen.

Angegebene Streckenlängen dienen der Orientierung und können aufgrund lokaler Bedingungen abweichen.

Bilder und Videos zu dieser Radreise

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