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Ref CY18

Mountainbike FranceVON DEN CEVENNEN ANS MEER V2 Von Mende nach Sète: 3. Teil der Überquerung des Zentralmassivs

Von der Kleinstadt Mende im Département Lozère aus führt uns diese Tour in 7 Tagen über die Berge und Hochebenen der Cevennen bis nach Sète am Mittelmeer. Wir bezwingen die letzten Ausläufer des Zentralmassivs aus Granit, die Monts Lozère und Aigoual. Wir überqueren die berühmten Karsthochebenen (Causses genannt) Méjean, Sauveterre und Larzac und werfen einen Blick in die beeindruckenden Schluchten von Tarn und Vis, die sich hier ihren Weg in den Kalkstein gegraben haben. Naturschauspiel pur im riesigen Bergmassiv der Cevennes, das auch ein Nationalpark ist. Und von den Trails in diesem einzigartigen MTB-Revier möchten wir erst gar nicht abkommen. Schliesslich erreichen wir die südlichen Cevennes mit dem Bergmassiv des Lingas, wo die Trails aus Schiefergestein hier und da von "Gardons" (kleine Kiesbäche) unterbrochen werden. Vom Pic St Beaudille geht es hinab in die Ebene des Hérault und ins schöne und erste mediterrane Dorf St. Guilhem le Désert. Von dort aus erreichen wir die riesige Lagune von Thau, und schliesslich Sète an der Mittelmeerküste, den Geburtsort des berühmten Chansonniers Georges Brassens. Abkühlung im Mittelmeer garantiert.

geführt : ab 1085€ - Detailsindividuell : ab 970€ - Details Dauer : 7 Tage | Levels : Zufriedenheit der Reisenden : - 0 bewertung
0033 458 140 445 Unser Team steht Ihnen gern für weitere Informationen und Beratung zur Verfügung: Montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr oder jederzeit per E-Mail.
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Konditionslevel :   Fahrtechnik Level :  

Diese Tour ist für E-MTBs geeignet

Höhepunkte

  • Die Auffahrt zum Mont Aigoual, mit herrlichem Blick auf das Zentralmassiv
  • Die Überquerung der "Causses", der beeindruckenden Kalk-Hochebenen
  • Die traumhaften Schluchten der Vis
  • Die Trailabfahrt auf felsiger Spur nach Saint Guilhem le Désert, erstes Dorf in der Ebene des Languedoc
  • Die Ankunft am Mittelmeer

Tourbeschreibung

Bemerkungen

  • 2 verschiedene Anforderungsprofile verfügbar: V2 = 2 Räder, V3 = 3 Räder
  • Auch als selbstgeführte Tour buchbar
  • Für Gruppenangebote kontaktieren Sie uns bitte direkt.
  • Diese Tour ist der 3. Teil (von 3 Teilen) der Überquerung des Zentralmassivs mit dem MTB (siehe Details im Reiter Programm).

Zentralmassiv Grande Traversée: Unsere Überquerung des Zentralmassivs in 3 Teilen

Von den Vulkanen bis zum Meer. Diese Tour ist der dritte Teil der Zentralmassiv Grande Traversée mit dem Mountainbike, die in insgesamt 3 einwöchige Touren unterteilt ist.

Im Streckenverlauf dieser einzigartigen Überquerung bleiben wir an der frischen Luft: Nur selten verlassen wir das Hochland über 1000 m Seehöhe, und auch Städte und Menschenmengen vergessen wir für die Zeit dieser Tour. Das Zentralmassiv bietet uns Wildnis pur, fernab der Zivilsation. Wir tauchen ein in eine vielseitige Bergwelt aus Vulkan-, Granit-, Schiefer und Kalkgestein, dichten Kastanienwäldern, tiefen Schluchten, weitläufigen Hochebenen und schliesslich dem typisch mediterrannen Heideland. Wir rollen auf alten Römerstrassen, Feld-, Wald- und Viehwegen sowie natürlich auf bekannten und weniger bekannten Trails der verschiedenen MTB-Reviere, die wir auf unserem Weg durchkreuzen.

"Das Schöne an dieser Überquerung ist, dass sich die Landschaften entlang der Strecke ständig ändern."

  • Teil 1, Clermont Ferrand - Vic sur Cère: Der Vulkancross Auvergne (Touren CY07, CY08)
  • Teil 2, Le Lioran - Mende: Into the wild: La Margeride und l'Aubrac (Tour CY19)
  • Teil 3, Mende - Sète: Von den Cevennen zum Meer (Touren CY18, CY28)
Tag 1: Der Mont Lozère: Mende – Florac

Tourstart: Treffpunkt mit der Gruppe und MTB-Guide ist um 9 Uhr am Bahnhof von Mende. Auf Wunsch können wir für Sie ein Hotel für den Vortag reservieren.

Wir fangen unsere Tour zum Meer bei den kalkhaltigen Seiten von Mont Lozère an. Von Mende aus, klettern wir auf unsere erste „Causse“ (Kalkhochfläche), so genannt : Causse de Mende. Aussicht über Aubrac (Basaltgestein und endlose Hochlandprärie) und die granitische Mittelgebirge Margeride. Um die Felsen des Mont Lozère zu erreichen, fahren wir den Valdonnez Tal und Bramont Schlucht entlang. Wir fahren dann in der Nähe des runden granitischen Gipfel "Finiels" (1699 m) höchste Punkt des Mont Lozère. Wir sind schon weiter bei unserem nächsten „Causse“, voll mit Menhirs belegt : Cham des Bondons und Echine d’Aze (1233m). Die Abfahrt nach Florac durch die Grate von Puecheral bringt uns zur Brücke von „Pont du Tarn“, wo Tarn und Tarnon zusammenfließen. Übernachtung in Florac (Camisard Haupstadt im 18nten Jahrhundert)

Tageskilometer: ca. 55
Höhenmeter positiv: ca. 1500

Tag 2: Bougès-Massiv und Schuchten des Tarn: Florac - Nivolliers

Direkt nach Florac, fahren wir in den berühmten Tarn Schluchten... Wir werden aber nicht die touristische Straße nehmen, sondern werden wir uns die wahnsinnige technische Singletrails Wege der anderen Ufer von Florac zu Saint Enimie schenken. Durchfahrt des Dörfchen Castelbouc, mit herrlichen granitischen Haüsern. Nach eine kurze Besichtigung von Saint-Enimie, werden wir ganz mutig die asphaltierte Straße bis der Causse Mejean acht Kilometer lang aufsteigen. Wir fahren nachher auf dieser Causse in Mitte einer unberührten Landschaft. Übernachtung in Nivolliers.

Tageskilometer: ca. 45
Höhenmeter positiv: ca. 1300

Tag 3: Causse Mejean und Mont Aigoual: Nivolliers – L’Espérou 

Heute, fahren wir weiter auf die Causse Mejean, die von den Canyons der Jonte, des Tarn und des Tarnon inselhaft ausgeschnitten ist. Die Landschaft wird durch Ruinen von Weilern und Einzelhöfen betont. Spuren prähistorische Jäger und Bauern sind auf dem ganzen Causses-Gebiet zahlreich: vor allem Menhire und Dolmen aus der Kupfersteinzeit. Wasser ist kaum spürbar, aber Gänse- und Mönchsgeier fliegen über die grandiose Landschaft. Echte Wüste Stimmung! Wir verlassen die Causse Mejean bei dem Perjuret Pass (1023m), ohne die beachtliche Zone des Felsenmeer von Nîmes-le-Vieux zu verpassen. Nach eine wilde Abfahrt bis zum Jontanelle Tal, fangen wir unsere richtige Bergetappe, wenn wir die Steigung des Mont Aigouals (1565m) unternehmen. Eine wirklich schöne Auffahrt bis zur „Kreuzung der Stürme“ und klimatischem Hindernis zwischen Massif Central und Mittelmeer... Am Gipfel halten wir uns ein Paar Minuten an der Richtungstafel an um die 360° Landschaft zu genießen. Durch Single-Tracks und kleine Pisten fahren wir dann nach l’Espérou. Dorf wo wir übernachten werden.

Tageskilometer: ca. 40
Höhenmeter positiv: ca. 1200

Tag 4: Aigoual, Lingas und Schluchten des Vis: L’Espérou – Navacelle

Heute wenn wir durch Nadelwälder des Lingas fahren, sieht die Landschaft wie in Canada aus. Wir fahren den kleinen See von Pises vorbei, wo wir eventuell tauchen können...:-). Wir überqueren die Gräte des Lingasberg via den Pass des „Homme Mort“ (1310m) und den „Pic St-Guiral“ (1366m), die letzte südliche Vorberge des Massif Central, bevor 500m nach Alzon abzufahren. Alles wechselt, Landschaft, Häuser, Dächer und Zikaden sind überall. Wir kommen ins Vis Tal an, dessen Flussbett trocken („sec“ auf französisch, darum die Name des kleinen Dorf „Vissec“) ist. Weiter aufwärts an der Mühle Moulin de la Foux sollen wir auf keinen Fall die Stelle verpassen, an der die Vis auf spektakuläre Weise wieder aus dem Untergrund hervorsprudelt, nachdem sie einen Teil ihres Flussbetts über mehrere Kilometer 
verlassen hatte. Wir fahren weiter, zehn Kilometer Singletrails des Vis entlang bis zum Zirkus von Navacelle. Neue Badmöglichkeiten bevor oder in Navacelle.

Tageskilometer: ca. 50
Höhenmeter positiv: ca. 800

Tag 5: Schluchten des Vis, Larzac und südliche Cevennes: Navacelle – Saint-Guilhem-le-Désert

Wir sind nun an der Mitte der Vis Schluchten. MTB bekommt jetzt technischer, auf einem Balkon-Weg über das Flussbett. Nachher fahren wir auf einer kleinen Straße bis der südlichen Ende des Larzac, und seinen letzten Gipfeln, die nicht mehr als 800m hoch sind. Wir sind jetzt im Mittelmeergebiet und fahren Richtung St-Guilhem-le-Désert in den Schluchten des Hérault. Übernachtung in St-Guilhem-le-Désert

Tageskilometer: ca. 45
Höhenmeter positiv: ca. 1000

Tag 6: Garrigues und Hérault-Ebene: Saint-Guilhem-le-Désert – Balaruc-le-Vieux

Als Grand Site de France (Große Sehenswürdigkeit Frankreichs) gilt St-Guilhem-le-Désert als eines der schönsten Dörfer des Landes und seine Abtei wurde im Rahmen des Jakobswegs (Chemins de Saint-Jacques de Compostelle) im Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Heute fahren wir über « le Chemin d’Arles » durch Weinberge und Heideland, in der Nähe des Salagousee, ein MTB spot sehr gut von Bikern bekannt. Wir überqueren die Hérault-Ebene via die kleine Stadt von Aniane, und fahren Richtung Mittelmeer über den Wald von „Bois Nègre“, Mont Haut (339m) und endlich Mourre Gebirge (304m) bevor das allerletztes natürliches Hindernis zu erreichen: la Guardiole. Von Dort schönes Ausblick auf den Cap d’Agde und Thauteich. (Etang de Thau) . Heute war eine lange Strecke, aber am meisten leicht zu fahren. Übernachtung in Balaruc le Vieux in einem Gasthaus.

Tageskilometer: ca. 65
Höhenmeter positiv: ca. 800

Tag 7: Das Mittelmeer: Balaruc-le-Vieux – Sète

Letzte Auffahrt auf la Gardiole, mit dem Roc D’Anduze (trocken kalkhaltig Hügel), wo lokale Bikers trainieren. Ein ganz kleines Netz von Singletrails ...Jetzt sind wir kurz am Meerniveau und genießen unsere letzte ruhige Zeit bevor wir in der Zivilisation wieder abtauchen. Auf einen Radweg zwischen Teichen und Meer, kommen wir am Strand von Frontignan. Bald ist Zeit im Meer zu baden. Noch einige Kilometer und wir erreichen Sete, bekannt als Brassens Heimstadt und für ihre Kneippe und sein Leuchtturm.

Tageskilometer: ca. 40
Höhenmeter positiv: ca. 400

Ende der Tour: Die Tour endet gegen 15 Uhr in Sète. Auf Wunsch können wir für sie eine zusätzliche Nacht in Sète buchen oder den Rücktransfer nach Mende organisieren.

Angegebene Streckenlängen und Höhenunterschiede dienen der Orientierung und können aufgrund lokaler Bedingungen modifiziert werden.

Bilder und Videos zu dieser Tour

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